Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück
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Informationselektroniker Handwerk

Fernsehgerät parametrieren
EDV-Anlage konfigurieren
Kommunikationsanlage testen

 

1. Berufsbezeichnung

Informationselektroniker/Informationselektronikerin Handwerk.

Die Ausbildung erfolgt in einem der zwei Schwerpunkte:

    Bürosystemtechnik
    Geräte- und Systemtechnik

Ausbildende Firmen sind Betriebe, die sich mit technischen Büroausstattungen, Telekommunikation und Rundfunk- und Fernsehtechnik befassen. Die betrieblichen Ausbildungsinhalte sind im Leitet Herunterladen der Datei einAusbildungsrahmenplan geregelt.


2. Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildung möglich.


3. Organisation der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt hauptsächlich im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Beide Ausbildungspartner kooperieren dabei im Sinne des gemeinsamen Bildungsauftrags. Wir als Berufsschule übernehmen dabei die Aufgabe, unseren Schülerinnen und Schülern neben beruflichen Lehrinhalten auch allgemeine Lehrinhalte, die den besonderen Anforderungen ihres Berufs entsprechen, zu vermitteln. Der Unterricht wird hierbei lernfeldorientiert durchgeführt.

Unser Unterricht zielt auf mehr ab, als auf reinen Erwerb von Fachwissen. Unser Leitziel ist Unterricht, der unseren Schülern die Möglichkeit bietet, Qualifikationen und Kompetenzen arbeitsprozessorientiert zu erwerben, die sie persönlich und beruflich dauerhaft nutzen können. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zur Erfüllung ihrer zukünftigen Aufgaben im Beruf, sowie zur aktiven Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer und ökologischer Verantwortung befähigen. Dies entspricht den Leitzielen des Leitet Herunterladen der Datei einRahmenlehrplans für diesen Ausbildungsberuf.

Darüber hinaus finden überbetriebliche Ausbildungskurse statt.


4. Anforderungen und Fähigkeiten

Für den Informationselektroniker-Handwerk ist keine bestimmte Schulbildung als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben. Gute Bedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung haben auch Schüler mit einem sehr guten Hauptschulabschluss und überdurchschnittlichen Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern und Mathematik.

Der Beruf setzt sowohl selbständiges, systematisches und vernetztes Denken als auch die Fähigkeit und Bereitschaft zum lebenslangen Lernen voraus.

 

5. Arbeitsgebiete

Die Arbeitsgebiete des Informationselektronikers sind sehr vielseitig. Sie umfassen u.a.:

  • Planung des Einsatzes informationstechnischer Systeme, beispielsweise von Informations- und Kommunikationssystemen sowie Telekommunikations- und Datenverarbeitungsanlagen, entsprechend den Anforderungen des Kunden
  • Installation von Komponenten, Programmen, Zubehör und Netzwerken
  • Realisierung kundenspezifischer Lösungen durch Anpassen von Hard- und Software
  • Beratung und Information von Kunden
  • Schulung von Benutzern am Computer bei der Einführung neuer Systeme und Programme
  • Prüfung von Computersystemen, Durchführung von Wartungsarbeiten und Beseitigung von Störungen



6. Prüfungen

Die Prüfungen in diesem neugeordneten Beruf sind anders strukturiert als bisher. Sie sind Leistungskontrollen und überprüfen nicht nur die reinen Fachkenntnisse des Prüflings. Vielmehr dienen sie dazu,

  •     die Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie
  •     das Urteilsvermögen und Problemlösungsverhalten


des Auszubildenden zu überprüfen und zu bewerten.

Die Zwischenprüfung findet zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Sie besteht aus einer praktischen und schriftlichen Prüfung und erstreckt sich auf die Ausbildungsinhalte der betrieblichen Ausbildung und die Inhalte des Berufsschulunterrichts.

Die Abschlussprüfung (Gesellenprüfung) am Ende der Ausbildung, besteht aus einem Leitet Herunterladen der Datei einpraktischen und einem schriftlichen Teil. In der praktischen Prüfung (übliche Dauer 14 Stunden) werden zwei Arbeitsaufgaben durchgeführt und dokumentiert. Darüber hinaus wird ein 30-minütiges Fachgespräch geführt.


7. Weiterbildung

Die berufliche Erstausbildung zum Informationselektroniker ist keine Sackgasse.
Eine berufliche Weiterqualifizierung kann z.B.:

  •  zum Meister
  •  zum staatlich geprüften Öffnet internen Link im aktuellen FensterTechniker
  •  zum Betriebswirt des Handwerks
  •  über die Öffnet internen Link im aktuellen FensterFachoberschule zu einem Ingenieurstudium


führen.

Autorin/Autor: Bruno Diesel